Linked In

 

Linked-In wurde 2002 im Wohnzimmer von Reid Hoffman gegründet und ging am 5. Mai 2003 zum ersten Mal online. Hoffman ist kein Unbekannter. Er hatte bereits vorher seine Finger in mehreren Internetprojekten, so auch beim Verkauf des Internetbezahldienst Paypal an Ebay und beim erfolgreichen Aufstieg von Facebook soll er ebenfalls beteiligt gewesen sein.

Aktuell hat Linked-In über 100 Mio. Mitglieder und jede Woche kommen etwa 1 Millionen neue Nutzer hinzu. Es ist derzeit in mehr als 200 Ländern und Regionen verfügbar und in 9 Sprachen verfügbar. Linked-In ist ein Karriereportal und es geht im Gegensatz zu Facebook nicht darum sein Privatleben zu präsentieren, Spiele zu spielen oder Fotos zu teilen sondern um den geschäftlichen Nutzen. Es soll vor allem Fach- und Führungskräfte ansprechen und zum Ausbau von Geschäftskontakten dienen.

 

 

Börsengang

 

Am 19. Mai 2011 ließ sich  Linked-In an der Börse eintragen. [www.nzz.ch, 17.05.2011][i] Der Börseneinstieg verlief äußerst erfolgreich und dem Unternehmen wurden die Aktien förmlich aus der Hand gerissen. Der Ausgabepreis je Aktie wurde, von den zunächst geplanten 32 bis 35 Dollar letztendlich, auf 45 Dollar angesetzt. Aber bereits am ersten Tag nach Börsengang verdoppelte sich sein Wert auf 90 Dollar je Aktie, sodass der Wert des Unternehmens auf 8,9 Milliarden Dollar hochschnellte. [www.manger-magazin.de,19.05.2011][ii]

 

 

Funktionen und Erfolg

 

Linked-In bietet zahlreiche Funktionen, so beinhaltet es einen Stellenmarkt, die Möglichkeit  Kontakte zu bewerten um ihnen so ein Zeugnis auszustellen und eine Vorstellfunktion bei der man sich von Kontakten mit denen man bereits vernetzt ist anderen Kontakten mit denen diese vernetzt sind vorstellen lassen kann, dies preist Linked-In als seriöseren Weg der Kontaktaufnahmen an.

Allgemein ist Linked-In zwar kostenlos, jedoch kann gegen Bezahlung ein Premium Account erstellt werden mit welchem weitere Funktionen angeboten werden. So kann man zum Beispiel Kontakte mit denen man noch nicht vernetzt ist Emails schreiben und so auf eine direkte Weise die Kontaktaufnahme beginnen.

Hinter Linked-In steht ein sehr solides Unternehmen, welches bereits vor dem Börsengang immer schwarze Zahlen schrieb. So konnte Linked-In seinen Umsatz mit 243 Millionen Dollar von 2010 gegenüber 2009 nahezu verdoppeln. Allein der Sektor der kostenpflichtigen Premium-Mitglieder macht 25% des Gesamtumsatzes aus. Auch dies spricht für Linked-In und war ein Grund für viele Anleger in Linked-In-Aktien zu investieren und somit auch in Zukunft dem Unternehmen ihr Vertrauen zu schenken. [www.linkedinsider.wordpress.de, 17.05.2011][iii]

 

[i]http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/0,2828,763571,00.html

 

[ii] http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/linkedin_nutzt_goldgraeberstimmung_1.10580186.html

 

[iii] http://linkedinsiders.wordpress.com/2011/02/23/linkedin2011/

 

 

 


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